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Brasiliens Stahlimportkontingente verzeichnen 38,5% Auslastung in der neuen Runde, 11% weniger als im Vorjahreszeitraum

Das brasilianische Außenhandelssystem Siscomex hat eine neue Runde von Stahlimportkontingenten genehmigt, die um 11 Prozent gegenüber der vorherigen Zuteilung reduziert wurden und bestimmten Volumen den Marktzugang zu regulären Steuersätzen zwischen 9 und 16 Prozent ermöglichen. Importe, die diese Schwellenwerte überschreiten, unterliegen weiterhin einem Zoll von 25 Prozent. Das am 26.

Juni genehmigte Gesamtvolumen mit Gültigkeit bis zum 25. Oktober 2026 beläuft sich auf 394.657 Tonnen, gegenüber den 445.469 Tonnen, die in der vorherigen, im Juni abgelaufenen Runde genehmigt worden waren. Eine vorläufige Auslastungsüberprüfung vom 22.

Juli ergab, dass die neuen Kontingente eine Auslastung von 38,5 Prozent erreicht haben. Die aktuelle Runde umfasst eine Reihe von Flach- und Langstahlprodukten. Die genehmigten Volumen nach Produktkategorie sind wie folgt aufgeteilt: Bleche in Coils mit 900 Tonnen, warmgewalzte Coils (HRC) mit 25.285 Tonnen, kaltgewalzte Coils (CRC) mit 54.375 Tonnen, verzinkte Produkte mit 144.285 Tonnen, Galvalume mit 147.038 Tonnen sowie Walzdraht mit 22.774 Tonnen.

Im vorangegangenen Kontingentzeitraum vom 24. Februar bis zum 23. Juni 2026 hatte Siscomex 445.469 Tonnen Fertigstahlprodukte zu regulären Steuersätzen genehmigt.

Laut dem Update vom 20. Mai hatte die durchschnittliche Auslastung über alle Produktkategorien hinweg 60 Prozent erreicht, gegenüber 56 Prozent, die am 22. April verzeichnet worden waren.

Galvalume wies mit 77 Prozent die höchste Auslastung auf, gefolgt von verzinkten Produkten mit 72 Prozent und CRC mit 54 Prozent. Die HRC-Auslastung lag bei 18 Prozent, gegenüber 12 Prozent beim vorherigen Messwert, während Walzdraht und Bleche in Coils bei 16 bzw. 19 Prozent blieben.

Trotz des Kontingenzmechanismus argumentiert die brasilianische Binnenstahlindustrie weiterhin, dass die Maßnahmen nicht ausreichen, um die zu angeblichen Dumpingpreisen eintreffenden Stahlimporte wirksam einzudämmen. Der Sektor zeigte sich dennoch optimistisch nach der im Februar eingeführten Antidumpingzölle auf CRC und beschichtete Flachprodukte aus China und bewertet diese Maßnahme als ein direkteres Instrument zur Bekämpfung unlauterer Handelspraktiken. Quelle: SteelOrbis / Luiz Compagnoni

Quelle: steelorbis.com

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