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Forex-Wirtschaftskalender: Wichtige Makro-Ereignisse für die Woche vom 10. bis 16. August 2026

Die bevorstehende Handelswoche vom 10. bis 16. August 2026 verspricht für die globalen Finanzmärkte von entscheidender Bedeutung zu sein. Eine Reihe von makroökonomischen Veröffentlichungen mit hoher Marktrelevanz soll neue Orientierung hinsichtlich der geldpolitischen Kurse der Zentralbanken, der Verbraucherlage und der allgemeinen Konjunkturdynamik liefern.

Laut LiteFinance-Analystin Jana Kane haben das Ergebnis der Fed-Sitzung vom Juli, die zurückhaltenden Äußerungen von Notenbankchef Warsh auf der anschließenden Pressekonferenz sowie ein gemischter US-Arbeitsmarktbericht für Juli die Anleger auf der Suche nach neuen Richtungssignalen gelassen. Das mit Abstand meisterwartete Ereignis der Woche ist die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (CPI) am Mittwoch, den 12. August.

Investoren und Händler werden die Daten eingehend auf Hinweise zur künftigen Zinspolitik der Fed und damit auf die Richtung des US-Dollars sowie der wichtigsten Finanzanlagen analysieren. Wie der Artikel ausführt, liegt die US-Inflation weiterhin deutlich über dem 2-Prozent-Ziel der Fed, was teilweise auf steigende Energiepreise infolge der Instabilität im Nahen Osten und rund um die Straße von Hormus zurückzuführen ist. Sollte der CPI-Wert die Erwartungen übertreffen, würde dies die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Fed die Zinsen auf erhöhtem Niveau belässt oder ihren Straffungszyklus wieder aufnimmt, was dem Dollar Auftrieb verleihen würde.

Ein schwächerer Wert hingegen dürfte den Greenback belasten. Ebenfalls am Mittwoch wird Deutschland die endgültige Schätzung seines Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) für Juli vorlegen. Die Vorabschätzung belief sich auf plus 2,8 Prozent.

LiteFinance weist darauf hin, dass die jüngsten deutschen HVPI-Werte eine anhaltende und zeitweise zunehmende Inflation gezeigt haben – eine Entwicklung, die die ECB unter Druck setzt, ihren restriktiven geldpolitischen Kurs beizubehalten, selbst angesichts von Rezessionsrisiken in der Eurozone. Ein Wert über der Vorperiode würde als positiver Faktor für den Euro gewertet. Am Dienstag, den 11.

August, steht die Zinsentscheidung der Reserve Bank of Australia (RBA) auf dem Programm, begleitet von einem geldpolitischen Statement und einer Pressekonferenz von Gouverneurin Michele Bullock. Die RBA hatte ihren Leitzins auf ihrer Sitzung im Mai 2026 auf 4,35 Prozent angehoben, nachdem bereits im Februar eine Erhöhung erfolgt war. Laut LiteFinance könnte die RBA auf dieser Sitzung eine weitere Zinsanhebung in Betracht ziehen, angesichts des starken Anstiegs der Energiepreise infolge des militärischen Konflikts unter Beteiligung der USA, Israels und des Irans, der den Inflationsdruck anheizt.

Gouverneurin Bullock hatte zuvor erklärt, die Inflation sei nach wie vor zu hoch und künftige Entscheidungen würden datenabhängig sein. Eine restriktive Tonalität in der begleitenden Erklärung dürfte den australischen Dollar stützen, während jedes Signal einer möglichen Lockerung die Abwärtsrisiken für die Währung erhöhen würde. Der Donnerstag, der 13.

August, bringt zwei bedeutende Veröffentlichungen. Die Reserve Bank of New Zealand wird ihre Umfrage zu den Inflationserwartungen für das dritte Quartal veröffentlichen, wobei der vorherige Wert für das zweite Quartal bei plus 2,53 Prozent lag. Gleichzeitig wird das britische Office for National Statistics die erste BIP-Schätzung für das zweite Quartal 2026 vorlegen.

Die vorherigen Quartalswerte zeigten ein Wachstum von plus 0,6 Prozent im ersten Quartal 2026, nach zwei aufeinanderfolgenden Quartalen mit jeweils plus 0,1 Prozent. Ein robuster Wert für das zweite Quartal würde das Britische Pfund stützen, während eine deutliche Verfehlung die Bank of England zu einer akkommodativeren Haltung drängen könnte. Ebenfalls am Donnerstag wird der US-Erzeugerpreisindex (PPI) veröffentlicht, der zusätzliche Einblicke in den vorgelagerten Inflationsdruck bietet.

Jüngste PPI-Werte haben erhöhte Jahresvergleichszuwächse gezeigt. Die Woche endet am Freitag, den 14. August, mit zwei weiteren US-Datenpunkten.

Die US-Einzelhandelsumsätze für Juli werden veröffentlicht, wobei der Juni-Wert ein moderates Plus von 0,2 Prozent verzeichnete. Die Einzelhandelsumsätze dienen als wichtiger Gradmesser für die Verbraucherausgaben und die Binnennachfrage, die als primärer Wachstumsmotor des US-BIP gilt. Zudem wird der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan für August publiziert.

Der Indikator befindet sich auf einem unregelmäßigen Erholungspfad, wobei die monatlichen Messwerte in jüngster Zeit erheblich geschwankt haben. Neben den planmäßigen Datenveröffentlichungen weist LiteFinance auch auf die anhaltenden Entwicklungen im Nahostkonflikt als unberechenbaren Faktor hin, der die Marktstimmung, die Rohstoffpreise und die Risikobereitschaft im Laufe der Woche beeinflussen könnte. Alle genannten Zeiten beziehen sich auf GMT.

LiteFinance weist darauf hin, dass im Laufe der Woche neue Ereignisse in den Kalender aufgenommen oder einige geplante Ereignisse abgesagt werden können. Quelle: LiteFinance, verfasst von Jana Kane, veröffentlicht am 5. August 2026.

Quelle: google.com

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