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Ölpreise steigen: Wiedereröffnung der Straße von Hormus bleibt angesichts der iranisch-omanischen Verhandlungen ungewiss

Die Ölpreise sind am Montag gestiegen, da die Unsicherheit über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus anhält. Iran hatte signalisiert, dass eine mit Oman ausgehandelte Vereinbarung über neue Schifffahrtsrouten kurz vor dem Abschluss stehe, betonte jedoch, dass die USA zusätzliche Bedingungen erfüllen müssten, bevor die Wasserstraße vollständig für den normalen Betrieb freigegeben werden könne. Brent-Rohöl-Futures stiegen um 1,20 Dollar bzw.

1,44 Prozent auf 84,79 Dollar pro Barrel bis 22:06 Uhr GMT, während der US-amerikanische West Texas Intermediate um 1,12 Dollar bzw. 1,08 Prozent auf 79,29 Dollar pro Barrel zulegte. Der diplomatische Stillstand um einen der strategisch bedeutsamsten Öltransit-Engpässe der Welt sorgt weiterhin für eine geopolitische Risikoprämie bei den globalen Rohöl-Referenzpreisen.

Die Straße von Hormus ist die Durchfahrt, durch die ein erheblicher Teil der weltweiten Rohölexporte auf dem Seeweg transportiert wird, sodass jede Störung oder Unsicherheit hinsichtlich ihres Status ein zentraler Treiber für die Stimmung an den Energiemärkten ist. Die Haltung Irans, wonach die von Oman vermittelten Verhandlungen kurz vor ihrem Abschluss stehen, während gleichzeitig die Wiedereröffnung der Meerenge von weiteren US-amerikanischen Zugeständnissen abhängig gemacht wird, hat die Händler in Alarmbereitschaft versetzt und den Aufwärtsdruck auf die Preise gestützt. Bericht von Helen Clark; Redaktion: Nick Zieminski.

Quelle: Reuters.

Quelle: reuters.com

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