Die Kupferproduktion Chiles wird 2026 Prognosen der staatlichen Kupferkommission Cochilco zufolge um 2,6% auf 5,27 Millionen Tonnen sinken, bevor sich die Produktion 2027 erholt. Die Schwäche in der Aussicht für dieses Jahr wird auf unzureichende Leistungen bei den Betrieben des staatseigenen Unternehmens Codelco und BHP in Chile zurückgeführt, kombiniert mit außergewöhnlich schwacher Performance in der ersten Jahreshälfte. Cochilco identifizierte Produktionsrückgänge bei Codelco und den Minen Escondida und Spence von BHP sowie strukturelle Engpässe in mehreren Betrieben als erhebliche Belastungsfaktoren für die Prognose.
Die Agentur erwartet jedoch eine teilweise Erholung in der zweiten Hälfte 2026, gestützt durch Verbesserungen in Codelcos El Teniente Mine, Fortschritte beim Rajo Inca Projekt des staatlichen Bergbauunternehmens, größere Betriebsstabilität bei Tecks Quebrada Blanca, Normalisierung bei Capstone Coppers Mantoverde sowie verbesserte Erzgehalte und Wasserverfügbarkeit bei Collahuasi, das gemeinsam von Anglo American, Glencore und einem japanischen Konsortium betrieben wird. Cochilco hob auch Los Pelambres, das von Antofagasta betrieben wird, als wichtigen Beitrag zur erwarteten Erholung hervor. Blickend auf 2027 prognostiziert Cochilco, dass die chilenische Kupferproduktion auf 5,55 Millionen Tonnen ansteigen wird, gestützt durch eine niedrige Vergleichsbasis und die schrittweise Beschleunigung des Betriebsbetriebs.
Die Haupttreiber dieser Erholung werden voraussichtlich Codelco, Quebrada Blanca, Escondida, Collahuasi, Los Pelambres und Mantoverde sein. Auf der Seite der globalen Nachfrage prognostiziert Cochilco einen Kupferverbrauch von 27,8 Millionen Tonnen im Jahr 2026, was einem Anstieg von 1,9% gegenüber dem Vorjahr entspricht, wobei China als primärer Wachstumsmotor fungiert. Die chinesische Kupfernachfrage wird voraussichtlich um 2,7% auf 16 Millionen Tonnen steigen und 57,6% des globalen Gesamtverbrauchs ausmachen.
Quelle: wap.asianmetal.com