OIL

Oelpreise fallen, da die IEA ihre globale Nachfrageprognose für 2026 senkt

Die Oelpreise sind am Donnerstag gesunken, da Investoren die Abwaertsrevision der Internationalen Energieagentur fuer ihre globale Oelnachfrageprognose für 2026 bewerteten und damit frühere Gewinne aufzehrten, die durch Bedenken hinsichtlich möglicher Spannungen zwischen den USA und dem Iran getrieben wurden. Brent-Rohoel-Futures fielen um 19 Cent oder 0,27% auf 69,21 Dollar pro Barrel um 12:32 GMT, während US West Texas Intermediate-Rohoel um 8 Cent oder 0,12% auf 64,55 Dollar pro Barrel zurückging. Die Internationale Energieagentur berichtete, dass die globale Oelnachfrage in diesem Jahr langsamer wachsen wird als zuvor erwartet.

Trotz Versorgungsausfaelle, die die Produktion im Januar reduzierten, prognostizierte die IEA einen beträchtlichen Überschuss auf dem Markt für den bevorstehenden Zeitraum. Sowohl Brent als auch WTI-Benchmarks kehrten frühere Gewinne um und wurden nach der Veroeffentlichung des monatlichen Berichts der IEA negativ. Vor der Ankündigung der Agentur hatten sich die Preise Unterstützung aus geopolitischen Bedenken bezüglich der Beziehungen zwischen den USA und dem Iran geholt.

US-Präsident Donald Trump erklärte nach Treffen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu am Mittwoch, dass die beiden Nationen noch keine endgültige Vereinbarung darüber erreicht haetten, wie man mit dem Iran verfahren soll, deutete jedoch an, dass die Verhandlungen mit Teheran fortgesetzt würden. Trump hatte am Dienstag zuvor angedeutet, dass er erwägt, einen zweiten Flugzeugtraeger in den Nahen Osten zu entsenden, falls ein Abkommen mit dem Iran nicht zustande kommt. Der Zeitpunkt und Ort der nächsten Verhandlungsrunde bleiben unbekannt.

Ein beträchtlicher Anstieg der US-Rohoel-Bestände belastete die Preise während der Sitzung. Nach Daten der Energy Information Administration stiegen die US-Rohoel-Bestände in der letzten Woche um 8,5 Millionen Barrel auf 428,8 Millionen Barrel, was deutlich über dem von Analytikern in einer Reuters-Umfrage erwarteten Anstieg von 793.000 Barrel liegt. Die Auslastungsquoten der US-Raffinerien sanken in der Woche um 1,1 Prozentpunkte auf 89,4%, wie EIA-Daten zeigten.

Auf der Angebotsseite stiegen Russlands seegestützte Oelproduktexporte im Januar um 0,7% gegenüber dem Dezember auf 9,12 Millionen Tonnen, getrieben durch erhöhte Brennstoffproduktion und eine saisonale Reduzierung der inlaendischen Nachfrage, nach Angaben von Industriequellen und Reuters-Berechnungen. Quelle: Reuters, über EnergyNow.com

Quelle: energynow.com

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