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Metinvest stellt Zaporizhstal-Betrieb nach russischem Ballistic-Missile-Anschlag ein

Die ukrainische Bergbau- und Stahlgruppe Metinvest hat eine vollständige Einstellung des Betriebs im Stahlwerk Zaporizhstal in Saporischschja nach einem russischen Ballistic-Missile-Anschlag angekündigt, der am 13. August 2026 die Industriestätte des Unternehmens ins Visier nahm. Der Anschlag führte zum Tod von sieben Mitarbeitern und hinterließ 21 weitere Verletzte.

Der Schlag verursachte erhebliche Schäden an den Produktionsanlagen von Metinvest in Saporischschja und lähmte Energieeinheiten und Infrastruktur sowie primäre und Hilfssysteme bei den Koks- und Hochoferbetrieben des Unternehmens. Zaporizhstal ist ein großer Stahlproduzent mit erheblicher Exportkapazität. Nach offiziellen Daten von Metinvest hat das Werk eine jährliche Produktionskapazität für Roheisen (BPI) von bis zu 4 Millionen Tonnen, wobei die Mehrheit der BPI-Exporte traditionell auf den US-Markt bestimmt ist.

Die Anlage ist auch ein großer Produzent von Flachstahl mit einer jährlichen Produktionskapazität von bis zu 3,6 Millionen Tonnen warmgewalzter Produkte und 1,2 Millionen Tonnen kaltgewalzter Produkte. Die vollständige Stilllegung wird voraussichtlich zu einer erheblichen Störung der Exporte von Roheisen und Flachstahl der Ukraine führen. BPI-Lieferungen auf dem US-Markt und Fertigstahllieferungen an europäische Ziele sind besonders betroffen.

Seit Russlands Großangriff im Jahr 2022 sind europäische Länder die primären Exportziele für die Flachstahlproduktion des Werks geworden, nach einer Neuausrichtung der ukrainischen Handelsrouten. Andere Produktionsstätten von Metinvest in der Region Saporischschja laufen derzeit nach dem Anschlag mit reduzierter Kapazität. Quelle: Asian Metal

Quelle: asianmetal.com

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