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Zugentgleisung bei Rusal in Guinea stoppt Aluminaexporte aus Friguia-Raffinerie

Ein Zug des russischen Aluminiumproduzenten Rusal ist am Wochenende in Guineas Präfektur Dubreka entgleist und hat den Schienenzugang zu seiner Aluminiumoxid-Raffinerie Friguia unterbrochen, was die Aluminaexporte zum Erliegen gebracht hat und die Produktion verlangsamt, wie Quellen Reuters gegenüber bestätigten. Der Zug, der Alumina transportierte, kam am Samstagabend, 23. August, in der Nähe von Kagbelen von den Gleisen ab, was vier Verletzte zur Folge hatte und die Aussetzung des Eisenbahnbetriebs erzwang.

Der Unfall ereignete sich während des Wochenendbetriebs und führte zu sofortigen Betriebsänderungen in der Anlage. Ein hochrangiger Beamter der Friguia-Raffinerie bestätigte, dass die Aluminiumoxidproduktion nach dem Unfall mit reduzierter Geschwindigkeit fortgesetzt wurde, obwohl die genaue Auswirkung auf die Produktion nicht sofort quantifiziert werden konnte. Die Aussetzung des Eisenbahnbetriebs hat die Aluminaexporte praktisch zum Erliegen gebracht, während die Infrastruktur bewertet und repariert wird.

Guinea nimmt eine strategisch wichtige Position in der globalen Aluminiummversorgungskette ein, da es der weltweit größte Exporteur von Bauxit ist, dem Primärerz, das bei der Aluminiumproduktion verwendet wird. Rusal betreibt die einzige Aluminiumoxid-Raffinerie des Landes, die für den russischen Produzenten von besonderer Bedeutung ist. Die Friguia-Raffinerie hat eine installierte Jahreskapazität von 600.000 Tonnen und liefert Alumina an Rusals Aluminierschmelzen.

Die Anlage wurde 2012 stillgelegt, bevor sie 2018 den Betrieb wieder aufnahm. Seit ihrer Wiederaufnahme produziert die Raffinerie nach Angaben der Anlagenverantwortlichen etwa 450.000 Tonnen Alumina pro Jahr. Die jüngste Zugentgleisung stellt eine erhebliche Betriebsstörung dar, die in einer Zeit auftritt, in der die Anlage unterhalb ihrer installierten Kapazität betrieben wurde, aber stabile Produktionsniveaus aufrechterhielt.

Der Vorfall unterstreicht die Anfälligkeit der Infrastruktur, die die globale Aluminiummversorgungskette unterstützt, insbesondere in Regionen, die für die Primäraluminaproduktion von entscheidender Bedeutung sind. Die Dauer der Exportsperrung und der Zeitplan für die Wiederaufnahme des Vollbetriebs müssen noch bestimmt werden, während die Ermittlungen und Reparaturbemühungen andauern.

Quelle: asianmetal.com

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