Die Bestände an Nichteisenmetallen der London Metal Exchange sind am 12. August 2026 bei den meisten wichtigen Metallen gesunken, wobei Blei den stärksten Rückgang verzeichnete, wie aus einer Analyse der SunSirs, China Commodity Data Group, hervorgeht. Die Bleibestände verzeichneten den signifikantesten Rückgang und fielen um 3.225 Tonnen auf 417.075 Tonnen, wie dem am 13.
August 2026 veröffentlichten Bericht zu entnehmen ist. Dieser deutliche Rückgang erhöhte die Erwartungen auf angespannte Angebotsbedingungen und stützte die Blei-Spotpreise. Die Kupferbestände gingen ebenfalls deutlich zurück und sanken um 2.425 Tonnen auf 212.125 Tonnen, was eine Verknappung des Angebots auf dem Spotmarkt anzeigt und bullische Unterstützung für Kupferpreise bietet, die mit festem Ton gehandelt werden.
Zink- und Aluminiumbestände zeigten bescheidenere Rückgänge. Die Zinkbestände fielen um 1.725 Tonnen auf 95.350 Tonnen und boten leichte Unterstützung für Zink-Spotpreise. Die Aluminiumbestände sanken um 1.700 Tonnen auf 251.700 Tonnen und boten bescheidene bullische Unterstützung für Aluminium-Spotpreise.
Die Zinnbestände rutschten ebenfalls marginal ab, mit einem Rückgang von 50 Tonnen auf 5.590 Tonnen. Nickel war die einzige Hauptmetall, die keine Bestandsbewegung zeigte und blieb mit 264.744 Tonnen gegenüber dem vorherigen Handelstag unverändert. Nach Analyse der SunSirs war die Auswirkung auf die Nickel-Spotpreise ohne klare Treiber auf der Angebots- und Nachfrageseite neutral, wobei die Preise derzeit einen klaren Richtungstrend vermissen lassen.
Das Gesamtmuster der Bestandsrückgänge im gesamten LME-Komplex spiegelt angespannte physische Marktbedingungen für die meisten Nichteisenmetalle wider, insbesondere für Blei, das sich als die am stärksten angespannte Rohstoffsorte unter den wichtigsten verfolgten Metallen erwiesen hat. SunSirs verfolgt seit fast 20 Jahren kontinuierlich Preisdaten für über 200 Rohstoffe. Quelle: SunSirs (China Commodity Data Group), veröffentlicht am 13.
August 2026.
Quelle: sunsirs.com