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McEwen: Bergbauindustrie sieht sich mit Projektmangel trotz starker Metallpreise und Cashflows konfrontiert

Gold wird weiterhin nahe Rekordständen gehandelt und Kupfer ist aufgrund der angespannten Versorgungslage gestiegen, doch Bergbauaktien sind nicht mit den Metallpreisgewinnen Schritt gehalten, wie Rob McEwen, Vorsitzender von Mcewen Mining, in einem Interview auf Mining.com vom 19. August 2026 erklärt. McEwen führt diese Entkopplung auf strukturelle Herausforderungen bei den größten Herstellern der Branche zurück.

Nach seiner Ansicht haben große Bergbauunternehmen jahrelang Wachstumsaktiva veräußert und unterinvestiert in Explorationstätigkeiten. Während dieser Ansatz zu starken Bilanzen dieser Erzeuger geführt hat, hat er gleichzeitig eine schrumpfende Pipeline neuer Entwicklungsprojekte verursacht. Angesichts der beschleunigten globalen Nachfrage nach Kupfer und der Bemühungen der Regierungen, Versorgungssicherheit für kritische Rohstoffe zu schaffen, glaubt McEwen, dass dieses Ungleichgewicht begonnen hat, die Bergbauindustrielandschaft umzugestalten.

Er erwartet verstärkte Fusions- und Übernahmeaktivitäten, da Unternehmen versuchen, ihre Projektpipelines aufzufüllen und zukünftige Wachstumschancen zu sichern. Über die Rohstoffpreisdynamik hinaus identifiziert McEwen Arbeitsmarktherausforderungen als eines der bedeutendsten Hindernis des Bergbaus und legt nahe, dass Humankapital und Arbeitskräfteverfügbarkeit zu kritischeren Einschränkungen als Rohstoffpreisvolatilität geworden sind. Rekordkupferpreise beeinflussen auch die Projekteconomics, mit Auswirkungen auf Entwicklungen wie Los Azules, das McEwen als eines der größten unerschlossenen Kupferprojekte der Welt beschreibt.

Trotz Metallpreisen nahe Rekordständen und starker Cashgenerierung durch Unternehmen argumentiert McEwen, dass Bergbauaktien von Marktteilnehmern deutlich unterbewertet bleiben und sich als übersehene Anlagemöglichkeiten positionieren. Quelle: Mining.com, 19. August 2026

Quelle: mining.com

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