Indische Stahlpreise dürften weiter ansteigen, unterstützt durch steigende Kokskohlekosten und verstärkte Nachfrage nach der Monsunzeit, wie Marktanalysten berichten. Preise für Warmgewalzte Spulen (HRC) haben bereits seit August Gewinne von 4.000 INR pro Tonne verzeichnet, was den Aufwärtsdruck auf den inländischen Stahlmarkt widerspiegelt. Mehrere Nachfragetreiber werden die Stahlpreise in der kommenden Zeit unterstützen.
Infrastrukturprojekte, Aktivitäten im Automobilsektor und Lagernachfüllungen zur Festsaison sollen den Verbrauch in den wichtigsten Endverbraucherabteilungen ankurbeln. Diese Faktoren, kombiniert mit erhöhten Rohstoffkosten, insbesondere Kokskohle, tragen zu dem optimistischen Ausblick für Stahlbewertungen bei. Der Ausblick weist jedoch bestimmte Gegenwinkel auf.
Steigende Importe nach Indien könnten eine weitere Preisaufwertung bremsen, da erhöhtes internationales Angebot Druck auf den inländischen Markt ausübt. Darüber hinaus wird erwartet, dass der Margendruck auf inländische Stahlhersteller anhält, da die Rohstoffkosten im Verhältnis zu den Verkaufspreisen erhöht bleiben und möglicherweise das Ausmaß weiterer Preiserhöhungen bremsen. Das Zusammenspiel zwischen inländischer Nachfrageerholung, Rohstoffinflation und Importkonkurrenz wird wahrscheinlich die Entwicklung der indischen Stahlpreise mittelfristig bestimmen.
Marktteilnehmer beobachten genau die Bewegungen der Kokskohlekosten und Nachfragemuster, um die Nachhaltigkeitsfähigkeit der Preise zu bewerten.
Quelle: facebook.com