Die Regierung der Vereinigten Staaten verstärkt ihre Investitionen in Lieferketten für kritische Mineralien. Das Department of Energy kündigte 500 Millionen Dollar für Verarbeitungs-, Batterieherstellungs- und Recyclingprojekte an. Die Finanzierungsinitiative umfasst auch neue Forschung zu Kupfer, Seltenen Erden und Gallium, da Washington Lieferquellen sichern möchte, die für die Infrastruktur der künstlichen Intelligenz und die nationale Reindustrialisierung zunehmend vital sind.
Die US-Staatssekretärin für Energie Audrey Robertson bestätigte in einem Interview mit MINING.com am 3. September 2026, dass die Vereinigten Staaten zwar über reichliche Kupferressourcen verfügen, die Nation aber "den Weg verloren hat", wenn es um inländische Verarbeitungs- und Raffineriekapazität geht. Robertson betonte, dass Kupfer eine kritische Rolle bei der Deckung der wachsenden Nachfrage durch Elektrifizierung, Fertigungserweiterung und Entwicklung der KI-Infrastruktur spielen wird.
Die zeitliche Abstimmung dieser föderalen Maßnahmen fällt mit dem Kupferhandel nahe Rekordpreisniveaus in globalen Märkten zusammen. Robertson beschrieb Amerikas Herausforderung bei der Sicherung der Verarbeitungskapazität als Teil eines breiteren, jahrzehntelangen "wirtschaftlichen Ressourcenkriegs", der weit über Kupfer hinausgeht. Sie betonte, dass die Rolle der Bundesregierung darin bestehen sollte, neue Projekte zu entrisiken, während letztendlich Unternehmen, die Unterstützung erhalten, profitabel ohne permanente staatliche Unterstützung arbeiten müssen.
Quelle: MINING.com, 3. September 2026
Quelle: mining.com