Pakistans National Tariff Commission hat eine Schutzklausel-Überprüfung zu Kaltbandstahl-Spulen und Blechen, die aus Taiwan, der Europäischen Union, Südkorea und Vietnam importiert werden, eingeleitet, wie in einer am 31. August 2026 veröffentlichten Mitteilung bekannt gegeben wurde. Die Untersuchung wurde nach einer Ankündigung der National Tariff Commission vom 19.
August eingeleitet und folgt einer im Juni eingereichten Beschwerde der lokalen Stahlhersteller Aisha Steel Mills Limited und International Steels Limited. Die Überprüfung umfasst Handelsdaten vom 1. April 2023 bis 31.
März 2026. Die Produkte, die der Schutzklausel-Überprüfung unterliegen, sind Primär- und Sekundärmaterial aus unbeschichtetem und unbemanteltem Kaltband-Flachstahl aus Eisen oder unlegierten Stählen. Die Überprüfung betrifft speziell Material mit einer Dicke zwischen 0,15 Millimetern und 3,00 Millimetern und einer Breite bis zu 1.250 Millimetern, geliefert in Spulen oder Blechen.
Der Geltungsbereich schließt bestimmte Automobilausgangsstufen und Weißbleche aus. Schutzklausel-Überprüfungen in Schutzklauseluntersuchungen werden durchgeführt, um zu bestimmen, ob die Beendigung von Schutzklauselmaßnahmen zu anhaltender oder erneuter Dumpingpraxis und Schäden für inländische Industrien führen würde. Diese Maßnahme spiegelt Pakistans laufende Bemühungen wider, seinen Stahlsektor vor möglicherweise unterbewerteten Importen zu schützen, insbesondere da Kaltbandstahl-Spulen und Bleche kritische Zwischenprodukte für zahlreiche nachgelagerte Anwendungen darstellen, einschließlich Automobil-, Haushaltsgeräte- und Bauwirtschaft.
Die Beteiligung mehrerer Exportländer – Taiwan, EU-Mitgliedstaaten, Südkorea und Vietnam – unterstreicht die Wettbewerbsdrücke, denen sich Pakistans inländische Stahlerzeuger im Kaltbandsektor gegenübersehen. Quelle: Shanghai Metals Market (SMM), news.metal.com, veröffentlicht am 31. August 2026.
Quelle: news.metal.com