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Zink erholt sich an der SHFE, während LME-Bestände in zwei Monaten um 20% sinken

Zink hat sich als Top-Performer an der Shanghai Futures Exchange etabliert, mit Preisen, die im August um 5,57% gestiegen sind, da sich das globale Angebot verknappt und die ausländischen Lagerbestände erheblich schrumpfen, wie Reuters berichtet. Die Kurserholung wird hauptsächlich durch schrumpfende Bestandspuffer vorangetrieben, nicht allein durch Nachfragesteigerungen. LME-Zinkbestände sind über einen Zeitraum von zwei Monaten um mehr als 20% gefallen, während Minenausfälle die Verfügbarkeit von Zinkkonzentrat auf dem Markt reduziert haben.

Diese Angebotsdrücke manifestieren sich in Schmelzerbearbeitungsgebühren – den Gebühren, die Bergbauunternehmen an Schmelzereien zahlen, um Konzentrat in Raffiniermetall umzuwandeln – die auf negative 110 US-Dollar pro Tonne gefallen sind, wie von ANZ, einer australischen Finanzinstitution, vermerkt wurde. Negative Bearbeitungsgebühren stellen ein ungewöhnliches Marktzeichen dar, das auf Angebotsengpässe vorgelagert deutet. Wenn die Bearbeitungsgebühren negativ werden, zahlen Schmelzereien effektiv, um Rohstoffe zu sichern, was ihre Gewinnmargen komprimiert und das Risiko einer reduzierten Raffinaziinkproduktion oder Kassamarktangeboten schafft.

Diese Dynamik wird kritisch, wenn die Lagerbeulieferungen bereits knapp sind, da selbst bescheidene Angebotsausfälle schnelle Preisbewegungen in nahegelegenen Terminkontrakten verursachen können, während Händler um Kassalieferung konkurrieren. Für breitere Märkte sind die Auswirkungen erheblich. Negative Bearbeitungsgebühren von 110 US-Dollar pro Tonne unterstreichen die Schwere der Angebotsbeschränkungen.

Marktteilnehmer erwarten, dass Engpässe möglicherweise zunächst am vorderen Ende der Terminkurve durch erhöhte Kassaprämien und erhöhtes Backwardation-Risiko sichtbar werden, wenn Preise im nahen Bereich die Forward-Preise übersteigen. Sollte sich dieses Muster fortsetzen, könnte es die Zinkkosten für Stahlverzinkungsvorgänge erhöhen, eine wichtigste Endanwendung, und damit die Kostenstrukturen für Hersteller beeinträchtigen, die auf verzinkte Stahlprodukte angewiesen sind. Quelle: Reuters und ANZ-Analyse, berichtet von Finimize

Quelle: finimize.com

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