Die Rohölbestände in den USA sind in der Woche zum 28. August um 4,5 Millionen Barrel gesunken, wie aus Daten der US Energy Information Administration (EIA) hervorgeht, die am Mittwoch, 2. September 2026, veröffentlicht wurden.
Die kommerziellen Lagerbestände belaufen sich nun auf 424,5 Millionen Barrel und liegen damit 1% über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt für diesen Zeitraum. Die EIA-Zahlen folgen vorläufigen Daten des American Petroleum Institute (API), das für den gleichen Zeitraum einen Rückgang von 2,6 Millionen Barrel meldete. Beide Berichte zeigten Konsistenz bei der Signalisierung von Schwäche bei den Rohöllagerniveaus.
Der Rohölhandel reagierte nach der Bestandsveröffentlichung mit moderatem Abwärtsdruck. Brent-Rohöl wurde mit 94,01 USD pro Barrel gehandelt, down 0,64 USD oder 0,68% am Tag, behielt aber einen Gewinn von etwa 7 USD pro Barrel im Vergleich zur Vorwoche. WTI-Rohöl fiel um 0,98 USD pro Barrel oder 1,09% auf 89,24 USD pro Barrel am Mittwochmorgen, zeigte aber trotzdem einen wöchentlichen Anstieg von etwa 8 USD pro Barrel.
Die Benzinbestände sanken um 1,2 Millionen Barrel, nach einem größeren Rückgang von 2,5 Millionen Barrel in der Vorwoche. Die durchschnittliche tägliche Benzinproduktion blieb mit 9,8 Millionen Barrel stabil. Mitteldestillate zeigten unterschiedliche Dynamiken, mit Bestandsaufbau um 800.000 Barrel, während die Produktion auf durchschnittlich 5,1 Millionen Barrel täglich fiel.
Die Destillatbestände liegen derzeit 14% unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt für diesen Zeitraum des Jahres. Die insgesamt gelieferten Produkte, die als Proxy für die Gesamtnachfrage nach US-Erdöl dienen, lagen im Durchschnitt der letzten vier Wochen bei 20,4 Millionen Barrel pro Tag, was einen Rückgang von 4% gegenüber dem gleichen Vier-Wochen-Zeitraum des Vorjahres darstellt. Die Benzinnachfrage lag im Vier-Wochen-Zeitraum im Durchschnitt bei 8,9 Millionen Barrel pro Tag, während die Destillatnachfrage im Durchschnitt 3,7 Millionen Barrel täglich betrug, ein Rückgang von 6% gegenüber dem Vorjahresvergleich.
Der Rückgang der Kraftstoffnachfrage scheint der Haupttreiber hinter den in den neuesten EIA-Daten beobachteten Bestandsrückgängen zu sein. Quelle: OilPrice.com, U.S. Energy Information Administration (EIA), American Petroleum Institute (API)
Quelle: oilprice.com