Mitsubishi Materials kündigte am 9. September 2026 an, dass es etwa 8 Milliarden Yen (52 Millionen Dollar) investieren wird, um die Wolframrecycling-Kapazität seiner Tochtergesellschaft Japan New Metals auszubauen, während Japan die Versorgung mit diesem kritischen Mineral angesichts der chinesischen Ausfuhrbeschränkungen sichert. Das Expansionsprojekt, das eine Subvention von 2 Milliarden Yen aus dem Industrieministerium Japans erhielt, wird die jährliche Produktionskapazität für Ammoniumparawolframat (APT), ein Zwischenmaterial für die Wolframprodukion, in der Anlage in Akita auf 2.400 Tonnen in Wolframtrioxidäquivalent verdoppeln.
Die Ausrüstungsinstallation soll im Fiskaljahr 2026 beginnen, und der Betriebsbeginn ist für April 2029 geplant. Japan New Metals, beschrieben als einziger integrierter Wolgram-Produzent Japans mit Produkten von Konzentrat bis hin zu Pulvern und Karbiden, beabsichtigt die verstärkte Nutzung von inländischem Wolframschrott. Das Unternehmen plant, etwa 1.200 Tonnen jährlich importierter Zwischenmaterialien durch diese Initiative zu ersetzen.
Wolframkarbid besitzt eine Härte, die nur dem Diamanten nachsteht, und wird großflächig in Bohrern und Schneidwerkzeugen in der gesamten Lieferkette eingesetzt, von Bergbauoperationen bis zu Bearbeitungsprozessen. Das Mineral ist auch wesentlich für Luft- und Raumfahrt- sowie Rüstungsausrüstung, während Hartmetallwerkzeuge für Japans Fertigungssektor, insbesondere für die Automobilproduktion, kritisch sind. Mitsubishi Materials erklärte, dass das Projekt die Wolframlieferkette Japans stärken, die Ressourcenrecycling fördern und die Bemühungen der Regierung zur Gewährleistung eines stabilen Zugangs zu kritischen Mineralien unterstützen wird.
Das Unternehmen hat das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Fiskaljahr 2030 eine hundertprozentige Recyclingquote an seinen Wolframfertigungsstätten zu erreichen. Diese Expansion ist Teil einer breiteren Globalstrategie von Mitsubishi Materials. Im Juli 2026 kündigte das Unternehmen eine Investition von 50 Millionen Euro (58 Millionen Dollar) an, um die Wolframrecycling-Kapazität bei H.C.
Starck Tungsten, seiner in Deutschland ansässigen Tochtergesellschaft, auszubauen. Quelle: Reuters, Mining.com, 9. September 2026
Quelle: mining.com