Antofagasta Minerals hat für das dritte Quartal 2026 eine Kupferproduktion von 152.000 Tonnen gemeldet, der höchste Quartalswert des Jahres bisher. Laut IIR News Intelligence (Autor: Amir Richani) belief sich die Gesamtproduktion von Januar bis September auf 437.000 Tonnen. Mit diesen Mengen geht das Unternehmen davon aus, seine Produktionsprognose für 2026 zu erfüllen, die zwischen 625.000 und 655.000 Tonnen liegt.
Vorstandsvorsitzender Iván Arriagada erklärte, die Produktion des Konzerns sei im Quartal um 7 Prozent auf 151.900 Tonnen gestiegen. Er stellte klar, dass die Mine Minera Los Pelambres die Auswirkungen einer schweren Wetterfront in der Region Coquimbo bewältigen musste, deren Intensität zuvor noch nie verzeichnet worden war. Arriagada zufolge hat der Betrieb bei der sicheren Wiederaufnahme der Produktion Widerstandsfähigkeit bewiesen und konnte die in der Vorperiode angesammelten Konzentratbestände versenden.
Im dritten Quartal produzierte das Unternehmen außerdem 44.300 Feinunzen Gold und 2.900 Tonnen Molybdän. In den ersten neun Monaten des Jahres belaufen sich die Gesamtmengen auf 137.000 Feinunzen Gold und 9.000 Tonnen Molybdän. Für 2027 rechnet Antofagasta mit einer Kupferproduktion zwischen 630.000 und 690.000 Tonnen, gestützt durch höhere Erzgehalte in der Mine Los Pelambres in Chile.
Das Unternehmen schätzt zudem, dass die Projekte in Los Pelambres und Centinela die Kupferproduktion bis Ende des Jahrzehnts um 30 Prozent steigern könnten. Laut Daten von Industrial Info Resources hat Antofagasta Minerals derzeit 29 Kupferprojekte in Chile und den Vereinigten Staaten in Arbeit, mit Gesamtinvestitionen von 10 Milliarden US-Dollar. Davon betreffen 11 Projekte die Minen Los Pelambres und Centinela, darunter Erweiterungen, Modernisierungen und Neuanlagen, mit einem Volumen von 2,35 Milliarden US-Dollar.
Arriagada erklärte, die Bauarbeiten an den wichtigsten Projekten in Centinela und Los Pelambres kämen gut voran. Beide befänden sich in der Endphase, und die Inbetriebnahme sei wie ursprünglich geplant für das kommende Jahr vorgesehen. Auf der Arbeitsseite gab Minera Centinela am 18.
Oktober den Abschluss einer neuen Tarifvereinbarung mit zwei Gewerkschaften bekannt, die den am 7. Oktober begonnenen Streik beendet. Die beiden Gewerkschaften vertreten 22 Prozent der direkt beschäftigten Belegschaft von Centinela.
Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von 36 Monaten und sieht finanzielle Vorteile für die Mitglieder vor. Nicolás Rivera, General Manager von Minera Centinela, bezeichnete die Einigung als positives Ergebnis für das Unternehmen und die Beschäftigten. Er betonte, dass der verantwortungsvolle Dialog es ermöglicht habe, Meinungsverschiedenheiten unter Achtung der Autonomie jeder Gewerkschaft zu überwinden.
Die Quelle enthält keine Angaben zu Kupferpreisen, Lagerbeständen oder der Entwicklung der Referenzmärkte. Der Artikel stützt sich auf die Quartalsmitteilung des Unternehmens und die Analyse von IIR News Intelligence.
Quelle: industrialinfo.com