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Southern Copper prüft Erweiterung der Cuajone-Mine für 680 Millionen Dollar angesichts wachsender Sorgen um das Kupferangebot

Southern Copper (NYSE, LON: SCCO) prüft eine Erweiterung seiner Cuajone-Mine im Süden Perus im Umfang von 680 Millionen US-Dollar. Der Schritt soll sinkenden Erzgehalten entgegenwirken und die Effizienz verbessern, da die Kupferindustrie unter wachsendem Druck steht, neue Fördermengen zu erschließen. Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens an die US-Börsenaufsicht SEC hervor, über die mining.com berichtete.

Der Vorschlag sieht vor, die Aufbereitungskapazität um 33 Prozent zu erhöhen, von 90.000 auf 120.000 Tonnen pro Tag. Die durchschnittliche jährliche Produktion wird auf 55.000 Tonnen Kupfer und 1.400 Tonnen Molybdän projiziert. Das Unternehmen prüft außerdem eine weitere Steigerung auf 150.000 Tonnen pro Tag.

Der Chef von Anglo American, Duncan Wanblad, sagte letzte Woche auf einer Bergbaukonferenz: „Es herrscht echte Knappheit an Angebot.“ Als Hindernisse für den Ausbau der Kupferproduktion nannte er begrenzte Ressourcen, langwierige Genehmigungsverfahren und steigende Entwicklungskosten. Analysten verweisen zunehmend auf eine wachsende Diskrepanz zwischen möglichen Minenerweiterungen und der Produktion, zu deren Lieferung sich die Unternehmen verpflichtet haben. BloombergNEF (BNEF) schätzt, dass die Branche 332 Milliarden US-Dollar an neuen Investitionen in Minen benötigt, um einen Angebotsengpass abzuwenden, der voraussichtlich 2028 beginnen wird.

Die Forscher erwarten, dass das Defizit bis 2035 auf 3 Millionen Tonnen anwächst, was 8 Prozent des Verbrauchs entspricht, und bis 2050 auf 20 Millionen Tonnen steigt, also 44 Prozent. Wood Mackenzie erklärte in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht, geopolitische Störungen und die stark steigende Stromnachfrage durch künstliche Intelligenz (KI) setzten die globale Metallversorgung, insbesondere Kupfer, zunehmend unter Druck, während die Investitionen in den Bergbau kaum mit diesem Bedarf Schritt halten könnten. Risiken für die Versorgung zeigen sich auch auf operativer Ebene.

Ein separater Bericht von mining.com mit der Überschrift „Störungen bei Chiles Kupferminen gefährden 5 Prozent der Produktion“ behandelt Unterbrechungen in Chile, dem weltgrößten Kupferproduzenten. Der Kursticker auf der mining.com-Seite zeigte Kupfer bei 5,6358 Dollar pro Pfund, ein Plus von 2,72 Prozent zum Zeitpunkt der Erfassung der Seite. Quellen: Regulatorische Einreichung von Southern Copper bei der SEC; Duncan Wanblad, CEO von Anglo American, beim FT Metals and Mining Summit 2026; BloombergNEF (BNEF); Wood Mackenzie; mining.com (Cecilia Jamasmie, 22.

Oktober 2026).

Quelle: mining.com

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