OIL

Brent-Rohöl notiert bei 118,07 Dollar pro Barrel, Tagesplus von 2,67 Dollar und rund 53 Dollar über dem Vorjahresniveau

Am 30. Oktober 2026 um 8:15 Uhr Eastern Time kostete Öl mit Brent als Referenzwert 118,07 Dollar pro Barrel, wie aus einem Bericht von Fortune hervorgeht, der von Yahoo Finance erneut veröffentlicht wurde. Der Preis liegt damit 2,67 Dollar über dem Stand zur gleichen Uhrzeit am Vortag und rund 53 Dollar über dem Niveau vor einem Jahr.

Die Daten von Fortune weisen für den Vortag einen Preis von 115,40 Dollar aus. Bis zum aktuellen Stand entspricht dies einem Anstieg um 2,31 %. Vor einem Monat lag der Referenzwert bei 99,47 Dollar, seitdem ergibt sich ein Plus von 18,69 %.

Vor einem Jahr notierte Öl bei 64,69 Dollar, was in diesem Zeitraum einem Zuwachs von 82,51 % entspricht. Der Bericht betont, dass Ölpreise nicht präzise prognostiziert werden können. Angebot und Nachfrage seien die letztlich bestimmenden Faktoren, doch Sorgen vor einer Rezession, Kriegen und anderen großen Störungen könnten die Marktrichtung schnell verändern.

Der Artikel führt die jüngste Bewegung nicht auf ein bestimmtes Ereignis zurück. Rohöl macht in der Regel den größten Teil der Kosten pro Gallone Benzin aus, weshalb Preisänderungen beim Rohöl die Zapfsäulenpreise deutlich beeinflussen. Fortune weist darauf hin, dass die Einzelhandelspreise für Benzin bei steigendem Rohölpreis schnell anziehen, bei sinkenden Notierungen jedoch langsamer nachgeben.

Dieses Muster wird mitunter als „Rockets and Feathers“ bezeichnet, also Raketen und Federn. Der Bericht verweist außerdem auf die Strategic Petroleum Reserve der USA, eine staatliche Notfallreserve an Rohöl, die vor allem der Energiesicherheit dient und bei Versorgungsschocks vorübergehend Entlastung schaffen kann. Der Artikel bezeichnet Brent als wichtigsten globalen Ölbenchmark und West Texas Intermediate (WTI) als wichtigsten nordamerikanischen Benchmark.

Brent bilde die weltweite Entwicklung des Ölmarkts besser ab, da damit ein Großteil des international gehandelten Rohöls bepreist werde. Zudem verwende die U.S. Energy Information Administration Brent in ihrem Annual Energy Outlook als primäre Referenz.

Fortune beschreibt die langfristige Preisgeschichte des Öls als stark volatil. Genannt werden der Ölschock der frühen 1970er-Jahre, als die Exporteure im Nahen Osten während des Jom-Kippur-Krieges ihre Ausfuhren kürzten und ein Embargo gegen die USA und andere Länder verhängten; der Preisverfall Mitte der 1980er-Jahre infolge sinkender Nachfrage und einer wachsenden Zahl von Produzenten außerhalb der OPEC; der Anstieg 2008 mit anschließendem Einbruch während der globalen Finanzkrise; sowie die COVID-19-Lockdowns im Jahr 2020, die die Preise unter 20 Dollar pro Barrel drückten. Quelle: Fortune, erneut veröffentlicht auf Yahoo Finance (finance.yahoo.com).

Der Originalartikel ist unter fortune.com abrufbar. Preisangaben gemäß Stand 30. Oktober 2026, 8:15 Uhr Eastern Time.

Quelle: finance.yahoo.com

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