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US-Rohölbestände sinken um 1,9 Millionen Barrel auf 410,6 Millionen und liegen 4 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt, während Brent nahe 116 Dollar notiert

Die kommerziellen Rohölbestände in den USA sind in der Woche bis zum 23. Oktober um 1,9 Millionen Barrel gesunken, wie aus Daten der U.S. Energy Information Administration (EIA) hervorgeht, die am Mittwoch veröffentlicht wurden.

Der Rückgang drückte die kommerziellen Vorräte auf 410,6 Millionen Barrel. Laut den EIA-Daten liegt dieser Wert um 4 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt für diese Jahreszeit. Die Veröffentlichung der EIA folgte auf Zahlen des American Petroleum Institute (API), die einen Tag zuvor bekanntgegeben wurden und für denselben Zeitraum einen Rückgang der Rohölbestände um 2,031 Millionen Barrel auswiesen.

Die Rohölfutures lagen am Mittwochvormittag um 10:26 Uhr New Yorker Zeit im Plus. Brent-Futures notierten bei 115,61 Dollar pro Barrel, was einem Anstieg von 1,73 Dollar (+1,52 %) im Tagesverlauf entspricht. Gegenüber dem Stand vor einer Woche lag der Preis rund 7 Dollar pro Barrel höher.

Auch WTI legte im Tagesverlauf zu, und zwar um 2,51 Dollar pro Barrel (+2,51 %) auf 102,41 Dollar. Gegenüber dem Niveau vor einer Woche betrug das Plus knapp 5 Dollar pro Barrel. Bei den Raffinerieprodukten meldete die EIA, dass die gesamten Benzinbestände um 3,9 Millionen Barrel gestiegen sind, nachdem sie in der Vorwoche um 3 Millionen Barrel abgenommen hatten.

Die durchschnittliche tägliche Benzinproduktion sank auf 9,2 Millionen Barrel. Die Mitteldestillatbestände verringerten sich um 1,5 Millionen Barrel, während die Produktion auf durchschnittlich 5,2 Millionen Barrel pro Tag zurückging. Die Destillatbestände liegen nun 10 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt.

Auf der Nachfrageseite lag der gesamte Produktabsatz, den der Artikel als Näherungswert für die US-Ölnachfrage verwendet, im Durchschnitt der letzten vier Wochen bei 20,8 Millionen Barrel pro Tag. Das entspricht einem Anstieg von 0,2 % gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres. Die Benzinnachfrage betrug im Vierwochendurchschnitt 8,6 Millionen Barrel pro Tag.

Der Vierwochendurchschnitt beim Destillatabsatz lag bei 4,0 Millionen Barrel pro Tag und war damit 0,6 % niedriger als im Vorjahr. Quelle: Julianne Geiger, Oilprice.com, unter Berufung auf wöchentliche Erdöldaten der EIA und API-Bestandszahlen. Veröffentlicht am 28.

Oktober 2026.

Quelle: oilprice.com

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